Tinnitus – was tun?
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Tinnitus – was tun?

Das Klingeln in den Ohren belastet Sie schon eine ganze Weile. Die üblichen Untersuchungen beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt haben Sie bereits hinter sich und die Diagnose lautet Tinnitus. Die ärztlichen Behandlungen schlugen bei Ihnen kaum oder überhaupt nicht an. Jetzt suchen Sie dringend nach Hilfe, da das Ohrensausen Ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt.

Wenn diese Punkte auf Sie zutreffen, dann sind Sie hier vollkommen richtig!

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Wichtiger Hinweis:

Tritt bei Ihnen manchmal ein Ohrensausen auf und verschwindet nach kurzer Zeit wieder, ist das in den meisten Fällen ein Zeichen für eine psychische oder emotionale Überlastung. Wenn das Ohrgeräusch jedoch in immer kürzeren Abständen wiederkommt oder Sie es plötzlich viel stärker und unangenehmer empfinden, ist es höchste Zeit, umgehend einen Arzt aufzusuchen.

 

Zunächst einmal ist es wichtig, herauszufinden, welche Faktoren den Tinnitus begünstigen. Falls er nicht dauernd vorhanden ist, versuchen Sie eventuelle Auslöser zu identifizieren. In diesem Artikel sind die wichtigsten Ursachen aus schulmedizinischer und naturheilkundlicher Sicht aufgelistet. Anfangs ist es sehr sinnvoll, ein Tinnitus-Tagebuch zu führen, um Veränderungen des Ohrgeräuschs leichter feststellen zu können.

Was können Sie sofort gegen Tinnitus tun?

Die genaue Ursache von Tinnitus ist unbekannt. Allerdings sind sowohl in der Schulmedizin als auch in der Naturheilkunde mehrere Faktoren identifiziert worden, die an der Entstehung der Ohrgeräusche beteiligt sind. Verschiedene Belastungen Ihres Körpers können darüber hinaus als Blockaden wirken, die einer Heilung im Wege stehen. Im Folgenden zeige ich Ihnen fünf einfache Maßnahmen, die den Körper entlasten, den Stoffwechsel ankurbeln und Ihre Selbstheilungskräfte anregen.

Schritt 1 – Reduzieren Sie den Lärmpegel

Ein wichtiger erster Schritt bei Tinnitus besteht darin, Ihr Zuhause möglichst ruhig und stressfrei zu gestalten. Es ist wichtig, das Radio und den Fernseher nicht zu laut einzustellen. Sie sollten sich auch nicht in der Küche aufhalten, wenn geräuschintensive Geräte in Betrieb sind.

Vermeiden Sie generell lautstarke Umgebungen wie beispielsweise Straßenbauarbeiten, Diskotheken oder Musikveranstaltungen. Um Ihr Gehör vor weiteren Schäden zu schützen, sollten Sie bei Bedarf Ohrstöpsel verwenden.

Schritt 2 – Erlernen Sie eine gute Entspannungsmethode

Stress spielt beim Ohrensausen eine sehr große Rolle. Deshalb gehört zu einer erfolgreichen Tinnitus-Behandlung auch eine effektive Methode zum Stressabbau. Schaffen Sie sich zunächst in Ihrer Wohnung einen ruhigen Platz, an dem Sie abschalten und entspannen können. Methoden wie Meditation, autogenes Training, Yoga, Qigong, Atemtherapie oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson sind bei Tinnitus sehr zu empfehlen. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen am besten gefällt. Erlernen Sie die wichtigsten Übungen und wenden sie regelmäßig an. Die Betonung liegt dabei auf regelmäßig.

Schritt 3 – Treiben Sie Sport und gehen Sie in die Sauna

Bewegen Sie sich möglichst viel. Spaziergänge an der frischen Luft oder Fahrradtouren in freier Natur bieten gute Möglichkeiten, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Suchen Sie sich eine Sportart aus, die Ihnen gefällt, und betreiben sie so oft wie möglich. Aus naturheilkundlicher Sicht stellen Saunagänge eine gute Möglichkeit dar, den Körper zu entgiften und zu entschlacken. Als besonders vorteilhaft haben sich Infrarotkabinen erwiesen. Für die oben genannten Empfehlungen gilt selbstverständlich, dass Sie sich dabei wohlfühlen. Wenn Sie bemerken, dass Ihnen etwas nicht gut tut oder sogar den Tinnitus verschlechtert, hören Sie sofort damit auf.

Schritt 4 – Meiden Sie unverträgliche Nahrungsmittel

Viele Menschen leiden heutzutage unter Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln beziehungsweise Zusatzstoffen im Essen. Häufig werden diese Erkrankungen gar nicht erkannt, da sich keine oder kaum Symptome zeigen. Als Tinnitus-Betroffener sollten Sie Ihr Augenmerk auch auf dieses Thema lenken. Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehören nicht zu den Hauptursachen von Ohrgeräuschen. Sie stellen allerdings einen großen Stress für Ihren Körper dar und können dadurch die Tinnitus-Symptome verstärken.

Generell sollten Sie Folgendes vermeiden oder so weit wie möglich einschränken:

  • Kaffee
  • Alkohol
  • Industriell verarbeitete Nahrungsmittel (z. B. Colagetränke, Chips, Fast Food)
  • Kochsalz
  • Aspartam (Süßstoff)
  • Glutamat (Geschmacksverstärker, beispielsweise in chinesischem Essen)

Trinken Sie viel reines Wasser und Kräutertees. Wenn Sie Raucher sind, empfehle ich Ihnen nachdrücklich, über eine Raucherentwöhnung nachzudenken.

Schritt 5 – Nehmen Sie Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Mittel ein

In den USA konnte in verschiedenen Studien nachgewiesen werden, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel in der Lage sind, in Kombination mit Entspannung, der Vermeidung von Lärm sowie einer gesunden Ernährung die Symptome von Tinnitus deutlich zu reduzieren. Folgende Mittel haben sich als vorteilhaft erwiesen:

Ginkgo biloba

Der Pflanzenextrakt wirkt sich positiv auf die Fließeigenschaften des Blutes auch im Innenohr aus. Zusätzlich enthält Ginkgo natürliche Antioxidantien, die den oxidativen Stress verringern.

Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa)

Pflanzliche Arzneimittel aus der Traubensilberkerze werden heutzutage gerne von Frauen mit Wechseljahresbeschwerden eingenommen. Auch bei Tinnitus hat sich das Mittel bewährt. Die Traubensilberkerze wird oft gemeinsam mit Ginkgo biloba verwendet.

Vitamin-B-Komplex, Zink und Magnesium

Viele chronisch kranke Patienten haben einen Mangel an B-Vitaminen, Magnesium und Zink. Besonders die Vitamine B 12, B 6 (Thiamin) und B 3 (Niacin) gelten als „nervenstärkend“. Zink ist unter anderem wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem.

Organischer Schwefel (MSM)

Während Kaffee aus gerösteten Kaffeebohnen bei Tinnitus möglichst vermieden werden sollte, sind rohe Kaffeebohnen sehr gesund. Die darin enthaltenen Schwefelverbindungen wirken beruhigend auf das Nervensystem und beugen einem Mangel vor. Im Handel ist das Produkt als MSM – Organischer Schwefel erhältlich.

Zwiebelsaft

Ein paar Tropfen Zwiebelsaft in das betroffene Ohr kann bei Tinnitus eine Entlastung bringen.
Den Saft können Sie ganz einfach selbst herstellen:

  • Schneiden Sie eine Zwiebel in kleine Stücke und geben Sie diese in eine Knoblauchpresse.
  • Fangen Sie den ausgepressten Zwiebelsaft in einem Gläschen auf.
  • Mithilfe einer Pipette träufeln Sie wenige Tropfen in das betroffene Ohr.

Was Sie bei Tinnitus vermeiden sollten

Absolute Stille sollten Sie unbedingt meiden. Sie werden das Ohrensausen dann immer bewusster und lauter erleben.

Diskutieren Sie nicht bei jeder Gelegenheit mit Arbeitskollegen, Freunden oder Bekannten über Tinnitus und die neuesten Erkenntnisse. Die unterschiedlichen Meinungen und Ratschläge führen oft eher zu einer Verunsicherung, als wirkliche Hilfe zu leisten.

Was Sie noch über Tinnitus wissen sollten

Tinnitus ist keine „gefährliche“ Krankheit. Das Klingeln im Ohr führt auch nach Jahren nicht zu Schwerhörigkeit oder Taubheit. Es ist genau anders herum: Ein Begleitsymptom der Schwerhörigkeit kann das Ohrensausen sein.

Bei vielen Tinnitus-Betroffenen geistert noch die magische 3-Monats-Grenze herum. Dabei wird behauptet, dass nach 3 Monaten die Ohrgeräusche chronisch würden und dann unheilbar seien. Lassen Sie sich bitte keinen solchen Unsinn einreden. Eine derartige Regel gibt es nicht. Tinnitus-Heilungen sind auch noch nach Jahren möglich.

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